Vorteile des intelligenten IoT-Lagermanagements

Die im intelligenten Lager eingesetzte Ultrahochfrequenztechnologie ermöglicht die Alterungskontrolle: Da Barcodes keine Informationen über das Verfallsdatum enthalten, müssen Frischwaren und zeitlich begrenzte Produkte mit elektronischen Etiketten versehen werden. Dies erhöht den Arbeitsaufwand der Mitarbeiter erheblich, insbesondere in großen Lagern. Bei Produkten mit unterschiedlichen Verfallsdaten ist das manuelle Ablesen der Etiketten für jedes Produkt zeit- und energieaufwendig.

Zweitens, wenn das Lager die Lagerreihenfolge der zeitlich begrenzten Produkte nicht angemessen organisieren kann, übersehen die Lagerarbeiter die Etiketten mit der zeitlichen Begrenzung und versenden die rechtzeitig eingelagerten Produkte, wählen aber Produkte aus, deren Verfallsdatum später abläuft, wodurch die Verfallsdatum einiger Lagerprodukte überschritten wird.

Verschwendung und Verluste durch abgelaufene Produkte. Der Einsatz von UHF-RFID-Systemen kann dieses Problem lösen. Die Informationen zum Verfallsdatum der Waren können auf deren elektronischen Etiketten gespeichert werden. Beim Wareneingang im Lager werden diese Informationen automatisch ausgelesen und in der Datenbank gespeichert. Die Waren werden dann verarbeitet. Dies spart nicht nur Zeit, sondern vermeidet auch Verluste durch abgelaufene Lebensmittel.

Arbeitseffizienz steigern und Kosten senken: Bei der Lagerhaltung müssen Waren mit herkömmlichen Barcodes beim Ein- und Ausgang wiederholt gescannt werden. Dies erschwert die Bestandskontrolle, da die Warendichte und -höhe eingeschränkt sind und die Lagerfläche nicht optimal genutzt werden kann. Mit elektronischen Etiketten hingegen werden die Daten jedes Wareneingangs automatisch vom Lesegerät an der Tür erfasst und in der Datenbank gespeichert. So hat der Administrator mit nur einem Mausklick jederzeit einen Überblick über den Bestand, kann Produktinformationen abrufen und Lieferanten über das Internet der Dinge (IoT) über Wareneingang oder -ausfall informieren. Dies spart nicht nur Personal und steigert die Arbeitseffizienz, sondern optimiert auch die Lagerflächennutzung und Bestandsführung und senkt die Lagerkosten. Gleichzeitig können Produktion und Einkauf ihre Arbeitsplanung an den aktuellen Bestand anpassen, um Fehlbestände zu vermeiden und unnötige Lagerbestände abzubauen.

Sie kann Diebstahl verhindern und Verluste reduzieren: Dank der elektronischen Etikettentechnologie mit ultrahoher RFID-Frequenz kann das Informationssystem beim Ein- und Ausgang von Waren in das Lager den Ein- und Ausgang nicht autorisierter Produkte schnell überwachen und Alarm auslösen.

Effektive Bestandsverwaltung: Stimmt der Bestand mit der Bestandsliste überein, gehen wir von deren Richtigkeit aus und richten unsere Logistik danach aus. Tatsächlich zeigen die Daten jedoch, dass fast 30 % der Liste Fehler enthalten. Diese entstehen meist durch fehlerhaftes Scannen von Barcodes während der Inventur.

Diese Fehler haben zu einer Unterbrechung des Informations- und Warenflusses geführt, wodurch der Eindruck entsteht, dass nicht vorrätige Waren in großen Mengen vorhanden seien und nicht rechtzeitig bestellt würden, was letztendlich den Interessen von Händlern und Verbrauchern schadet.

Durch das Internet der Dinge können Hersteller ihre Produkte entlang der gesamten Produktionslinie – von der Anbringung elektronischer Etiketten über den Wareneingang und -ausgang im Lager des Vertriebspartners bis hin zum Einzelhandel oder sogar direkt am Verkaufsort – lückenlos verfolgen. Vertriebspartner können ihren Lagerbestand überwachen und optimal verwalten. Die Genauigkeit und hohe Geschwindigkeit der Informationserfassung durch das UHF-RFID-System reduzieren Fehler bei der Verteilung, Lagerung und dem Transport von Waren. Das Internet der Dinge ermöglicht zudem einen effektiven Informationsaustausch, sodass alle Beteiligten der Logistikkette den gesamten Prozess der UHF-RFID-Daten nachvollziehen können. Die vom System erfassten Daten werden von mehreren Stellen geprüft, und fehlerhafte Informationen werden umgehend korrigiert.

zrgfed


Veröffentlichungsdatum: 19. August 2022