RFID-Tag-Technologie hilft bei der Müllabfuhr

Täglich produziert jeder große Mengen Müll. In Gebieten mit besserer Müllentsorgung wird der Großteil des Mülls umweltgerecht entsorgt, beispielsweise durch Deponien, Verbrennung oder Kompostierung. Andernorts hingegen wird der Müll oft einfach angehäuft oder deponiert, was zu Geruchsbelästigung und Boden- sowie Grundwasserverschmutzung führt. Seit der Einführung der Mülltrennung am 1. Juli 2019 sortieren die Anwohner ihren Müll gemäß den geltenden Standards und geben ihn in die entsprechenden Mülltonnen. Diese werden dann vom Müllwagen abgeholt und verarbeitet. Die Verarbeitung umfasst die Erfassung von Mülldaten, die Fahrzeugeinsatzplanung, die Effizienz der Müllabfuhr und -behandlung sowie die sinnvolle Nutzung relevanter Informationen, um ein vernetztes, intelligentes und digitalisiertes Müllmanagement zu realisieren.

Im Zeitalter des Internets der Dinge wird die RFID-Tag-Technologie eingesetzt, um die Müllentsorgung zu beschleunigen. An den Mülltonnen werden RFID-Tags mit eindeutigen Codes angebracht, die erfassen, welche Art von Hausmüll sich in der Tonne befindet, in welchem ​​Gebiet der Wohnanlage sie steht, wie lange sie benutzt wird und weitere Informationen.

Nachdem die Mülltonnen eindeutig identifiziert wurden, wird das entsprechende RFID-Gerät am Müllfahrzeug angebracht, um die Informationen auf dem Etikett der Mülltonne auszulesen und die Fahrten jedes Fahrzeugs zu erfassen. Gleichzeitig werden RFID-Tags am Müllfahrzeug angebracht, um dessen Identität zu bestätigen, eine optimale Tourenplanung zu gewährleisten und die Fahrstrecke zu überprüfen. Nachdem die Anwohner ihren Müll sortiert und bereitgestellt haben, fährt das Müllfahrzeug zum Einsatzort, um den Müll abzuholen.

Der RFID-Tag gelangt in den Erfassungsbereich des RFID-Lesegeräts am Müllfahrzeug. Das Lesegerät liest die RFID-Tag-Informationen des Müllbehälters, sammelt den sortierten Hausmüll und lädt die erfassten Daten ins System hoch, um den Hausmüll im jeweiligen Wohngebiet zu dokumentieren. Nach Abschluss der Müllabfuhr fährt das Fahrzeug zum nächsten Wohngebiet, um dort den Hausmüll abzuholen. Unterwegs wird der RFID-Tag des Fahrzeugs erneut vom Lesegerät erfasst und die für die Müllabfuhr im jeweiligen Wohngebiet benötigte Zeit aufgezeichnet. Gleichzeitig wird überprüft, ob das Fahrzeug die festgelegte Route zur Müllabfuhr befährt, um eine rechtzeitige Hausmüllabfuhr zu gewährleisten und die Vermehrung von Mücken einzudämmen.

Das Funktionsprinzip der RFID-Etikettenlaminiermaschine besteht darin, zunächst die Antenne und das Inlay zu verkleben und anschließend das Etikett und das verklebte Inlay mittels Stanzstation zu einem Verbundstanzteil auszuschneiden. Werden Klebstoff und Trägerpapier zu Etiketten verarbeitet, kann die Datenverarbeitung direkt auf den Etiketten erfolgen, und die fertigen RFID-Etiketten können direkt auf dem Endgerät angebracht werden.

Die ersten Anwohner, die am Pilotprojekt in Shenzhen teilnehmen, erhalten sortierte Mülltonnen mit RFID-Tags. Diese RFID-Tags sind mit den persönlichen Daten der Anwohner verknüpft. Bei der Abholung durch das Müllfahrzeug liest der RFID-Leser die RFID-Informationen der Mülltonnen aus und identifiziert so die zugehörigen Anwohner. Mithilfe dieser Technologie lässt sich die Mülltrennung und das Recyclingverhalten der Anwohner genau nachvollziehen.

Durch den Einsatz von RFID-Technologie zur Müllklassifizierung und zum Recycling werden die Informationen zur Müllentsorgung in Echtzeit erfasst, um die Überwachung und Rückverfolgbarkeit des gesamten Müllrecyclingprozesses zu gewährleisten. Dies stellt sicher, dass die Effizienz des Mülltransports und der Müllbehandlung deutlich verbessert wurde, und jede Müllentsorgungsinformation wird erfasst und liefert eine große Menge an effektiven Daten für die Verwirklichung einer intelligenten und digitalisierten Müllbewirtschaftung.

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Veröffentlichungsdatum: 23. August 2022